Erfolgreiche Innovationen durch Co-Creation

  • FactsAndStories
  • Uncategorized
  • Keine Kommentare

It takes two to tango: Erfolgreiche Innovationen durch Co-Creation zwischen Unternehmen und Konsumenten

Oder: Warum die beste Abkürzung der Welt der Konsument ist.

Die häufigste Frage, die wir vor einem Innovationsprojekten immer wieder gestellt bekomme: „Aber wie stellen wir denn sicher, dass auch wirklich am Ende was Gutes rauskommt und dass sich das dann auch erfolgreich verkauft?“

Ganz einfach: in dem wir die beste „Abkürzung der Welt“ nehmen. Wir starten unseren Innovationsprozess direkt mit dem Konsumenten und stellen bei jeder wichtigen Entscheidung sicher, dass wir in seinem Sinne handeln. Das erspart uns kostenintensives Nachsteuern, und zeitfressenden Korrekturschleifen, falls wir in die falsche Richtung abgebogen sind.

Bei unseren Innovationsprojekten stehen schon immer extreme Kundenzentrierung durch Befragungen, Gruppendiskussionen und gemeinsame Kreativ-Workshops mit Konsumenten und Auftraggebern auf der Agenda – wir haben vor allem mit Co-Creation Sessions sehr gute Erfahrungen gemacht und mit dieser Methode für unsere Auftraggeber schon einige Produktideen entwickelt und optimiert.

 Nun können wir mit unserer aktuellen Studie „Konsumentenzentrierte Produktinnovation“ auch zahlenmäßig belegen: Acht von zehn Verbrauchern (82 Prozent) wären bereit, einem Unternehmen bei der Entwicklung eines neuartigen Produkts zu helfen. Wir haben dazu gemeinsam mit Appinio 1.005 Deutsche zwischen 16 und 65 Jahren im Oktober 2019 bevölkerungsrepräsentativ befragt.

Die Verbindung von praxisorientierter Marktforschung und Kreativtechniken wie Co-Creation Workshops und Storytelling, in die die Konsumenten sehr gut einbezogen werden können, ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Entwicklung von Marken und Produkten. Hier verbirgt sich großes, aber leider meist ungenutztes, Potenzial für Unternehmen, um die Innovationsfreude wieder anzukurbeln und dadurch vor allem mit erfolgreichen Produkten konkurrenzfähig zu bleiben. Warum passiert es also nicht viel öfter, dass wir uns mit den späteren Kunden an einen Tisch setzen, sie befragen und ihnen zuhören? Das Schöne ist ja: Die Konsumenten haben dazu durchaus Lust!

Food, Home Interior und Beauty am beliebtesten für Customer-Co-Creation

Die Konsumenten wollen am ehesten bei der Entwicklung für Produkte und Dienstleistungen mitwirken, die ihre eigene Lebenswirklichkeit stark betreffen. Aus 16 Branchen sind die Top 5: Lebensmittel (41 Prozent), Wohnen und Einrichtung (32 Prozent), Körperpflege und Kosmetik (30 Prozent), Gesundheit und Sport (28 Prozent) sowie Tourismus und Freizeit (26 Prozent). Smart Home, Mobilität und Medien landen im Mittelfeld. Auf den hinteren fünf Rängen befinden sich IT & TK; Immobilien; Logistik; Banken, Versicherungen und Finanzen sowie Personalmanagement. Im Geschlechtervergleich fallen verschiedene Interessen auf: Frauen unterstützen lieber bei Lifestyle-Produkten, Männer im Bereich Tech.

 

Also: Werden wir offener, neugieriger, und gehen wir früh auf die Konsumenten zu: Für relevantere Innovationen, bessere Produkte und erfolgreichere Launches.

Studienreport

Bei Interesse können Sie den 50-seitigen Report zur Studie „Konsumentenzentrierte Produktinnovation“ unter https://www.appinio.com/lp/studie-produktinnovation gegen Kontaktdaten herunterladen.

Studiendesign

1.005 Deutsche im Alter von 16 bis 65 Jahren haben im Zeitraum vom 25. bis 29. Oktober 2019 insgesamt 22 Fragen rund um das Thema konsumentenzentrierte Produktinnovation beantwortet. Die bevölkerungsrepräsentative Studie wurde mobile und online über die Marktforschungsplattform Appinio durchgeführt.